SPD und Grüne setzen weiter auf Populismus bei Nebeneinkünften

SPD und Grüne setzen weiter auf Populismus bei Nebeneinkünften

 

Seit die Debatte um Peer Steinbrücks (SPD) Nebeneinkünfte entbrannt ist, suchen die Parlamentarier nach einer neuen Regelung zur Offenlegung der Nebeneinkünfte. Während die Regierungsparteien aus CDU/CSU und FDP weiterhin jegliche detaillierte Offenlegung ablehnen, versuchen sich die Oppositionsparteien SPD und Grüne an taktischen Spielchen: Sie legen Konzepte zur Offenlegung der Nebeneinkünfte vor, bei denen von vornherein mit einer Ablehnung der Koalitionsparteien zu rechnen ist [1].

»Die Politiker der Union und der FDP wollen ihre Nebeneinkünfte schlichtweg nicht detailliert veröffentlichen. Was SPD und Grüne da veranstalten, ist reines Wahlkampfkalkül.«, kommentiert Christian Fischer, Leiter der Landesgeschäftsstelle der PIRATEN Thüringen, »Wenn man wirklich an Transparenz interessiert ist, dann legt man seine Zusatzverdienste bis aufs Kleinste offen, auch ohne Gesetz. Diese Heuchelei ist nur noch lachhaft.«

Der Vorsitzende der PIRATEN Bernd Schlömer kürzlich dazu [2]:
»Die Scheindebatte muss ein Ende haben. Die derzeitige Fokussierung auf die Höhe der Nebeneinkünfte geht weit am Kern des Problems vorbei. Es ist nicht nur wichtig, wie viel ein Abgeordneter nebenbei verdient, sondern vor allem auch, von wem er Geld bekommt! Nur wenn der Bürger weiß, von wem Abgeordnete bezahlt werden und für wen sie arbeiten, kann er sich ein vollständiges Bild über deren Unabhängigkeit machen.«

Die PIRATEN brauchen dafür kein Gesetz. Um den Bürgern Transparenz zu demonstrieren, legen alle Abgeordneten der Piratenpartei im Zuge der Initiative „Gläserner Abgeordneter“ [3] bereits ihre Nebeneinkünfte – soweit vorhanden – offen [4].


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Termine

29. April 2017
  • Kreisparteitag 2017.1 und zur Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl 2017 KV Gera

    29. April 2017 @ 11:00 - 15:00
    „Kaiserwerke“ Gera, Rudolf-Diener-Straße 4

    Ab 10:45 Uhr Akkreditierung

    TOP 1: Eröffnung durch den amtierenden Vorstand
    TOP 2: Wahl der Versammlungsämter, Zulassung von Presse, Gästen, Ton- und Bildaufzeichnungen sowie Gastreden
    TOP 3: Beschluss der Tages- und Geschäftsordnung, Formalien
    TOP 4: Tätigkeitsbericht des Vorstandes
    TOP 5: Entlastung des Vorstandes
    TOP 6: Satzungs- und Programmänderungsanträge
    TOP 7: Abstimmung über Satzungs- und Programmänderungsanträge
    TOP 8: Vorstellung und Diskussion der Kandidaten des neuen Vorstandes
    TOP 9: Wahl des neuen Vorstands
    TOP 10: Vorstellung der Direktkandidaten für den WK 194 zur Bundestagswahl 2017
    TOP 11: Wahl des Direktkandidaten
    TOP 12: Schlussworte des neuen Vorstandes und des Direktkandidaten

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