Grüne Welle für Jena – Intelligente Verkehrskonzepte gefragt

Piraten rufen Bürger zur Mitarbeit im Verkehrsbereich auf
Es ist Sonntag, weit und breit auf der Straße kein Auto in Sicht. Trotzdem eine rote Ampel, die zum Halten auffordert. Ein Fußgängerüberweg, bei dem die Grünphase kaum reicht, die Straße zu überqueren. Eine Fußgängerampel, die genau dann auf Rot schaltet, wenn die Straßenbahn eintrifft und man schnell die Straße überqueren will, um sie nicht zu verpassen. Oder der Autoverkehr in Burgau, der jedes mal per Ampelschaltung für die Straßenbahn gestoppt wird, selbst wenn diese die Straße überhaupt nicht quert.
Diese und viele weitere Beispiele kennt jeder Verkehrsteilnehmer in Jena. Dabei hört man immer wieder, dass die technische Ausstattung in der Stadt auf einem hohen Niveau ist und viele Möglichkeiten für eine intelligente Verkehrssteuerung bereithält.
Sicherheit und Zufriedenheit der Verkehrsteilnehmer sind nur ein Aspekt. Nicht optimierte Grünphasen und viele rote Ampeln bedeuten auch mehr Lärm und Schadstoffausstoß durch anfahrende Autos. Ampeln, die nachts oder am Wochenende ohne Notwendigkeit in Betrieb sind, verbrauchen unnötig Strom. Optimierte Grünphasen sorgen für weniger Stau, insbesondere im Feierabendverkehr.
Unter dem Motto „Grüne Welle für Jena“ rufen die PIRATEN Jena die Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit auf. Lassen Sie uns Ihre Erfahrungen mit bestimmten Ampelkreuzungen und kritischen oder einfach nur ärgerlichen Verkehrssituationen wissen! Wo besteht Verbesserungsbedarf? Wo kann der Verkehrsfluss optimiert werden? Wo besteht ein erhöhtes Risiko für Fußgänger und Radfahrer? An welchen Stellen sind Ampeln auch nachts oder an Wochenenden unnötig in Betrieb? Wo fehlt eine wichtige Beschilderung, und wo sind Verkehrsschilder überflüssig oder verwirren nur?
Schreiben Sie uns eine E-Mail an gruene_welle@piraten-jena.de oder
tragen Sie Ihre Anregungen und Beobachtungen direkt in das folgende öffentliche Textpad ein:
Wir sammeln alle Anregungen, stellen sie auf einer Stadtkarte zusammen und tragen das Thema in geeigneter Form an Stadtrat und Verwaltung heran.
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