Fracking – wir sind auch nach der Wahl noch dagegen!

Wahlwerbespot Edition „Anti-Fracking“

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Fracking – wir sind auch nach der Wahl noch dagegen!

fracking

Hydraulic Fracturing – kurz Fracking – ist eine Methode, mit der aus unseren Böden auch noch die letzten Reste an Erdgas und Erdöl heraus gequetscht werden sollen.

Beim Fracking wird natürliches Gestein durch hohen hydraulischen Druck mit künstlichen Rissen versetzt, um es für eine Öl- oder Gasförderung durchlässig zu machen.

Dafür wird ein Fracfluid, bestehend aus einem Gemisch aus Wasser, hochfeinem Quarzsand und zum Teil hochgiftiger und wassergefährdender Chemikalien, in das Erdreich gepresst. Durch den hohen Druck von über 1.000 bar werden die Gesteinsschichten aufgesprengt. Der im Fracfluid enthaltende Feinsand dient dazu, die künstlich erzeugten Risse im Gestein offen zu halten.

Diese Methode ist umstritten und birgt so viele Risiken, dass sich die Piratenpartei, nach Abwägung aller Kriterien dafür einsetzt, ein Fracking-Verbot in Deutschland zu erreichen.

Nach allem, was bisher über die Risiken der Fracking-Methode bekannt ist, geht unser Gedankengang aber noch über das Verfahren an sich hinaus: Wir verstehen es als wichtigen Teil der Generationengerechtigkeit, mit Ressourcen nachhaltig umzugehen, um so eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Aus diesem Grund dürfen wir die künftigen Gefahren, die diese Ausbeutungs-Methode erzeugt, nicht außer Acht lassen.

 

Fracking verbraucht Wasser!

Viel Wasser. Sauberes Trinkwasser. Die Rezepturen der Firmen können nur dann gelingen, wenn Wasser mit einem gewissem Qualitätsstandard eingesetzt wird. Das bedeutet, dass viele Millionen Liter Trinkwasser irgendwo entnommen werden müssen!

 

Grundwasserkörper transportieren Schadstoffe über viele Kilometer

Schon ab den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden Untersuchungen angestellt, welche sich mit dem Problem beschäftigten. Sie verdeutlichen, dass Verunreinigungen innerhalb der Wasseradern über viele Kilometer transportiert werden.

Durch die unterschiedlichen angebohrten Grundwasserhorizonte und deren Verbindungen zeigte sich, dass Wasservorkommen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung trotz zahlreicher Störungen und Verwerfungen aus bis zu 30 km Entfernung wieder zutage gefördert werden.

Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann sich zum Teil hochgiftigen Chemikalien, die beim Fracking in die Erde gepresst werden, in unseren Brunnen und Quellen, im Trinkwasser und in Oberflächengewässern wiederfinden.

 

Für ein Verbot von Fracking

Die Achtung des Lebens jeglicher Art ist ein Grundprinzip der PIRATEN. Wir setzen uns für einen schonenden Umgang mit der Umwelt und den Erhalt der Natur ein.

Dabei sind wir uns bewusst, dass dies oftmals im Gegensatz zu wirtschaftlichen Interessen steht. So gilt es, einen angemessenen Ausgleich zwischen dem ökonomischen Interesse und dem ökologischen Anspruch zu schaffen – wobei letzterer im Zweifelsfall den Ausschlag geben sollte.
Bei der Anwendung von Fracking ist das nicht gegeben.
Derartige Verfahren bergen nicht nur ein erhebliches Umweltrisiko und widersprechen der beschlossenen Energiewende, sie werden dem ökologischen Anspruch für Mensch, Tier und Umwelt nicht gerecht. Deshalb setzen sich die Piraten für ein Verbot von Fracking ein.

Wir Menschen sollten uns unserer Verantwortung für diesen Planeten und nachfolgende Generationen bewusst sein! Es darf nicht mehr weiter um Gewinnmaximierung durch höhere Ausbeuten oder Mehrverbrauch gehen. Wir brauchen Konzepte zum Überleben, und das nicht nur für einige wenige Wohlsituierte.

 

Auszug aus unserem Wahlprogramm

Die PIRATEN Thüringen lehnen Hydraulic Fracturing, auch Fracking genannt, als Methode zum Abbau von fossilen Brennstoffen ab. Durch die Anwendung dieser Verfahren werden zahlreiche, zum Teil hochtoxische und karzinogene Stoffe in den Untergrund eingebracht, deren Ausbreitung und Auswirkungen auf Mensch und Umwelt bisher kaum abzuschätzen sind. Die konsequente Vermeidung von gesundheitsgefährdenden Verunreinigungen in Boden und Grundwasser stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um unkontrollierbare Risiken für uns und nachfolgende Generationen auszuschließen. Daher setzen wir uns in Thüringen, aber auch auf Bundes- und EU-Ebene, für ein Verbot von Fracking-Verfahren ein. Um den benötigten Energiebedarf zu decken, setzen wir statt dessen auf Effizienzsteigerung bei herkömmlichen Energieerzeugungsverfahren, Suffizienz bei der Energienutzung und eine Umstellung auf generative Energien. Fluktuationen bei Energieproduktion und -nutzung sollten durch moderne Verteilungs- und Speichertechniken ausgeglichen werden. Die Genehmigung und der Einsatz industrieller Verfahren zum Abbau von Rohstoffen müssen über das bisherige Bergrecht hinaus ebenso umwelt- und wasserrechtlichen Prüfungen unterzogen werden. Untersuchungen auf Naturverträglichkeit, Nachhaltigkeit, toxikologische Unbedenklichkeit und weitere gesundheitliche Auswirkungen sollten selbstverständlich sein. Derzeit angestrebte bzw. bereits abgeschlossene Verträge und erteilte Konzessionen für die Anwendung von Fracking-Verfahren sind vollständig offen zu legen und die Bürger der betroffenen Kommunen in einem transparenten und partizipativen Prozess zu informieren und einzubeziehen.


Weitere Informationen

Termine

26. März 2017
  • Bundesparteitag 2017.1

    25. März 2017 - 26. März 2017
    Heinrich Heine Gesamtschule Düsseldorf

    An diesem Parteitag dreht sich alles um unser Programm. Außerdem stimmen wir darüber ab, ob wir zur Bundestagswahl mit einem Spitzenkandidaten, einem Duo oder einem Trio antreten und welche der Spitzenkandidaten es sein werden.
    https://www.piratenpartei.de/2017/02/07/einladung-zum-bundesparteitag-2017-1/

    Die vorläufige Tagesordnung

    TOP 1 Eröffnung und Begrüßung durch den Bundesvorstand
    TOP 2 Wahl der Versammlungsämter
    TOP 3 Beschluss über Geschäftsordnung
    TOP 4 Beschluss der Tagesordnung
    TOP 5 Satzungsänderungsanträge
    TOP 6 Programmanträge und Positionspapiere
    TOP 6.1 Grundsatzprogrammanträge
    TOP 6.2 Wahlprogrammanträge
    TOP 6.3 Positionspapiere
    TOP 7 Bestimmung des oder der Spitzenkandidaten
    TOP 8 Sonstige Anträge
    TOP 9 Schließung der Versammlung und Abbau

    https://www.facebook.com/events/673816506157292/

    Weitere Details anzeigen

13. April 2017
  • Aufstellungsversammlung des Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2017 des Wahlkreises 196

    13. April 2017 @ 18:00 - 20:00
    Grünes Tor “Zum Hopfengarten“, Weidebrunner Gasse 12 (in 98574 Schmalkalden)

    Vorläufige Tagesordnung

    TOP 1: Eröffnung durch den amtierenden Vorstand des KV Schmalkalden-Meiningen
    TOP 2: Wahl der Versammlungsämter, Zulassung von Presse, Gästen, Ton- und Bildaufzeichnungen sowie Gastreden
    TOP 3: Beschluss der Tages- und Geschäftsordnung, Formalien
    TOP 4: Bericht des Vorstandes des Kreisverbandes Schmalkalden-Meiningen
    TOP 5: Planungen zur Bundestagswahl (Inhaltliche Schwerpunkte und Wahlkampf)
    TOP 6: Vorstellung der Direktkandidaten für den WK 196 zur Bundestagswahl 2017
    TOP 7: Wahl des Direktkandidaten
    TOP 8: Schlussworte des Vorstandes und des Direktkandidaten

    Akkreditiert wird jedes Mitglied, das im Land Thüringen am Tag der Aufstellungsversammlung das aktive Wahlrecht zum Deutschen Bundestag und im 196: Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg seinen Hauptwohnsitz hat.

    Insbesondere bedeutet dies,

    dass die Person die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen muss,

    am Wahltag volljährig sein muss,

    in der Vergangenheit einmal mindestens 3 Monate in der Bundesrepublik gewohnt haben muss,

    seinen aktuellen Wohnsitz im Land Thüringen im Wahlkreis 196: Suhl – Schmalkalden-Meiningen – Hildburghausen – Sonneberg (oder, falls er keinen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, seinen letzten Wohnsitz) haben muss

    nicht Mitglied einer anderen Partei als der Piratenpartei sein darf

    nicht wegen Richterspruchs das Wahlrecht aberkannt bekommen haben darf

    nicht einen Betreuer für alle seine Angelegenheiten bestellt bekommen haben darf

    nicht in dauernder strafrechtlich-psychatrischer Unterbringung ist

    Wenn Du Amt für Liste kandidieren möchtest, so sende bitte eine E-Mail ein vorstand@piraten-thueringen.de

    Hinweis: Auf der Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl 2017 sind nur solche Parteimitglieder wahlberechtigt, die zum Zeitpunkt der Aufstellungsversammlung auch bei der Bundestagswahl selbst wahlberechtigt wären.

    Häufige Missverständnisse: Vollkommen unerheblich ist, ob die Person Ihre Mitgliedsbeiträge bezahlt hat, Mitglied in der Gebietsgliederung ist, Ordnungsmaßnahmen gegen das Mitglied verhängt wurden oder andere, nicht explizit oben aufgeführten Gründe.

    Falls Du noch Anregungen für die Tagesordnung hast, wende Dich bitte an uns.

    Weitere Details anzeigen

22. April 2017