Herzlichen Glückwunsch Piraten Schleswig-Holstein!

Der heutige Wahlsonntag, im hohen Norden der Bundesrepublik, bescherte den Piraten den dritten Wahlerfolg auf Landesebene und das beste deutschlandweit. Mit dem vorläufigen Ergebnis von 8,5% für die Piratenpartei ist ein hervorragendes Resultat erzielt worden. Damit eroberten die Piraten Schleswig-Holstein [1], mit ihrem Spitzenkandidaten Torge Schmidt aus Kiel, 6 Plätze im Landtag.

Erste Analysen zeigen, dass die Piraten nicht nur bei den Jungwählern punkten, sondern der Erfolg durch Stimmen der gesamten Bevölkerung, über fast alle Altersklassen und Beschäftigungsarten hinweg, erreicht wurde [2]. Zudem lockten sie – trotz insgesamt gesunkener Wahlbeteiligung – auch einige Nichtwähler an die Urne. [3]

»Wir Piraten Thüringen beglückwünschen die Nordpiraten und freuen uns über den großartigen Erfolg. Der dritte Wahlerfolg auf Landesebene zeigt, dass wir Piraten auf dem richtigen Weg sind und die Wähler einen anderen Politikstil für die deutschen Parlamente wünschen. Mitbestimmung und Transparenz sind wichtige Komponenten für die wir uns stark machen.« kommentiert Bernd Schreiner, Vorsitzender der Piraten Thüringen, den Wahlerfolg.

Nächstes Wochenende stehen Neuwahlen in Nordrhein-Westphalen an. Auch dort können die Piraten NRW [4] auf einen Einzug in den Landtag hoffen.

Die PIRATEN Thüringen drücken die Daumen!

[1] www.piratenpartei-sh.de
[2] http://wahlarchiv.tagesschau.de/flash/?wahl=2012-05-06-LT-DE-SH
[3] http://blog.zeit.de/zweitstimme/2012/05/06/kieler-signale-der-bislang-groste-erfolg-der-piraten/
[4] http://www.piratenpartei-nrw.de/


Kommentare

2 Kommentare zu Herzlichen Glückwunsch Piraten Schleswig-Holstein!

  1. Hagen Soltau schrieb am

    Meine Beobachtung des jetzigen sozialen Zustandes in Deutschland: Die, die wenig haben werden gegen die gehetzt die gar nichts haben -und- es bleibt alles irgendwie gleich, nur noch schlechter und noch komplizierter.
    Hier setzt das bedingungslose Grundeinkommen an:

    (1) Artikel 1 Grundgesetz kann endlich real umgesetzt werden. Menschenwürde muss man sich nicht erst “erarbeiten”.
    (2) Wegfall der langsam explodierenden Bürokratieatombombe im Sozialen Bereich. “Einzelfallgerechtigkeit” bekommt endlich die korrekte, unbürokratische Bedeutung.
    (3) Vorteil des Begriffs “Bedingungsloses Grundeinkommen”: Es lässt sich nicht als Phrase abschwächen oder umdeuten. Bedingungslos bleibt Bedingungslos. “Verhaltensunabhängig” wäre auch ein denkbarer Begriff.
    (4) Abbau der Steuerbürokratie durch Modell Konsumsteuer. Grundsatz: Steuern müssen nicht erhöht werden, Steuern müssen gezahlt werden. Wegfall von Steuerausnahmen und Subventionen.
    (5) Wegfall der Hartz IV Problematik (immer mehr Arbeitslose durch immer mehr Maschinenarbeit). Keine Unterschwellige Diskriminierung von “Arbeitslosen” mehr (besserer Begriff: “Freigestellte”).
    (6) BGE ist lebenslanges Bafög. Endlich ist Lebenslanges Lernen nicht nur ein politisches Motto, sondern auch praktisch durchführbar.
    (7) Wirtschaften ist ein Für-Andere-Arbeiten. Niemand hat jemals für sich selbst gearbeitet. Kein Friseur, Kein Bäcker, Kein Banker, Kein Lehrer. Alle leisten und arbeiten für andere. Nur das Einkommen bekommen Sie selbst.
    (8) Beginn der gedanklichen Trennung von Arbeit und Einkommen: Menschen streiken nicht für Arbeitsplätze, Menschen streiken für Einkommensplätze.
    (9) Betreungsgeld/Herdprämiendisku­­ssionen haben ein unbürokratisches Ende. Eine Partnerin kann sich vom tyrannischen Partner ohne Existenzangst trennen.
    (10) Menschen können endlich “Nein” sagen (können, nicht müssen).
    (11) Entwicklungshilfe als BGE zahlen hilft den Menschen direkt, nicht über den Umweg: Deutschland -> afrikanischer Diktator -> Nix mehr da.
    (12) Nicht die Verelendung ist in Deutschland das Problem sondern die Angst vor der Verelendung (!) Ein entscheidener, oft nicht beachteter psychologischer Unterschied.
    (13) BGE ist wie Streikgeld – Jeden Monat neu – Dein ganzes Leben lang.

    Provozierende Menschenbildfrage: Gönnst du auch dem bösen Nachbarn ein bedingungsloses Grundeinkommen?

    Übrigens: Die 100 ersten EinkommensEuro haben eine ganz andere existenzielle Wertigkeit als die 100 Euro sagen wir ab 10.100 Euro. Das wird selten beachtet.
    100 Euro sind eben nur mathematisch gleich 100 Euro. Aber je nachdem ob es als unterste Basis oder beim Millionär obendrauf kommt hat es eine andere relative Wertigkeit.

  2. Thorsten Schmidt schrieb am

    Mir gefällt die Formulierung “Fördern und Fordern” überhaupt nicht. Wer sind denn die etablierten Parteien das Sie sich über andere erheben und “Fordern”. Das ist für mich ein mittelalterliches Menschenverständnis. Können wir nicht die Menschen einfach selbstbestimmt entscheiden lassen? Fördern ja, aber ohne die Fordern-Peitsche im Hintergrund! Es muss endlich mal aufhören mit Druck und Zwang im Sozial-Existenziellen Bereich. Punkt! Pro BGE!

    Den Armen wird das Jenseits versprochen, den Reichen das heute. Das ändern wir! Bedingungsloses Grundeinkommen. Weil man sich Menschenwürde nicht erst “erarbeiten” muss. Punkt!

    Das bedingungslose Grundeinkommen ist das Rettungspaket für die kleinen Leute!

    Erst wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer keine Badehose anhat. “Warren Buffet”
    Mit BGE haben wir alle eine Badehose an!

    Piraten, klarmachen zum ääändääärn!

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