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Peter Städter – Inklusion nicht nur versprechen

Foto einer Schultafel (4freephotos CC-BY)

Peter Städter – Inklusion nicht nur versprechen

Ich setze mich für bessere Bildung, die Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen, sowie für mehr Beteiligungsmöglichkeiten der Thüringer an den politischen Entscheidungen ein. Das System Schule wirkt immer bürokratischer, überaltert und überfordert. Ich bin mit 42 Jahren immer noch der jüngste fest eingestellte Lehrer an meiner Schule. Der Einsatz moderner Medien wird durch das Urheberrecht reglementiert und illegal gemacht.

Bildung und Inklusion

Inklusion ist in der Thüringer Bildungspolitik eine Reizwort. Die Bundesrepublik Deutschland hat zwar die entsprechende UN-Konvention unterzeichnet, unternimmt jedoch nichts. Das Land Thüringen schafft es nicht, die benötigten Fachkräfte Verfügung zu stellen. Ein Förderlehrer soll im gemeinsamen Unterricht möglichst in mehreren Belassen gleichzeitig Schüler mit verschiedenen Problemen fördern. Das kann nicht funktionieren!

Viele Schulen erfüllen weder die notwendigen materiellen noch baulichen Bedingungen dafür. Häufig findet in den Schulämtern eine einseitige Beratung pro Inklusion statt, bei der den Eltern Dinge versprochen werden, die Schule gar nicht realisieren kann.

 

Auszug aus unserer Wahlkampfzeitschrift Kompass „Geheimsache Freistaat?“. Die vollständige Ausgabe finden Sie hier.