Entschuldigung, die Falschen stehen am Pranger

Beim sogenannten Schulbuch-Skandal wurden von Buchhändlern gesetzeswidrig Rabatte gewährt und somit gegen das Buchpreisbindungsgesetz verstoßen. Offenbar haben nicht nur Schulfördervereine, sondern auch Schulen, Lehrer und Schulleiter diesen Umstand forciert.

»Der eigentliche Skandal ist doch, dass Schulen und Fördervereine auf diese Nachlässe bei der Schulbuchbestellung angewiesen sind, um den Schulbetrieb und Schulprojekte weiterhin aufrecht zu erhalten. Dabei sind die ehrenamtlich organisierten Schulfördervereine das finanzielle Rückgrat der Schulen und übernehmen längst Aufgaben die das Land nicht ausreichend unterstützt.«, so Alexandra Bernhardt, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl.

»Weitergehend betrachtet stellt sich mir die Frage, warum beim Schulbuchkauf von Schulen, als Ausnahmeregelung der Buchpreisbindung, Nachlässe ermöglicht werden aber Schulfördervereine dies nicht gewährt wird. Außerdem könnte als längerfristige Lösung dieser Problematik die Erarbeitung von freien Lehr- und Arbeitsmitteln in Schulen gefördert werden.«, so Peter Städter, Stadtrat und Lehrer in einer Regelschule in Erfurt .


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29. Juni 2017